Der Projektverlauf: Was bisher geschehen ist.

Seit dem Jahr 2015 hat der Gemeinderat zwei Machbarkeitsstudien sowie eine Kosten- und Nutzenanalyse in Auftrag gegeben. Diese Studien wurden von Schweiz weit anerkannten Experten für Eissportanlagen durchgeführt. Es wurde zuerst überprüft, ob eine Sanierung oder ein Umbau der aktuellen Halle Sinn macht und wie teuer dies wäre. Zudem wurde untersucht, ob ein Neubau an einem anderen Standort sinnvoll ist: Insgesamt wurden elf Standorte rund um Visp unter die Lupe genommen und aufgrund von klar definierten Kriterien untersucht. Sowohl die externe unabhängige wie auch die interne Bewertung haben eindeutig aufgezeigt, dass der Standort „Sewjinen“ am meisten Vorteile ausweist.

Des Weiteren wurde mit erfahrenen Experten aus der ganzen Schweiz ein detailliertes und zeitgemässes Raumprogramm erarbeitet. Darin wurde genau festgelegt, welche Anforderungen die neue Halle erfüllen muss.

Daraufhin hat die Gemeinde Ende 2015 einen Gesamtleistungs - Studienauftrag ausgeschrieben, um das konkrete Bauprojekt erarbeiten zu lassen. Von den zehn Teams, die sich gemeldet haben, wurden die vier Besten ausgewählt.

Mit den Projektvorschlägen der Teams Frutiger AG, Priora AG, Baulink AG und Halter AG standen nach Ansicht der Jury 4 qualitativ überzeugende Projektarbeiten zur Auswahl, welche hinsichtlich Architektur, Raumprogramm, Statik, Betrieb, Technik, Sicherheit, Erschliessung, städtebaulichem Bezug und Werkpreis beeindruckten. Dennoch hat sich in Berücksichtigung der gesamten Aspekte beim klar vorgegebenen Rahmen letztlich ein Projekt durchgesetzt und die Preisrichter überzeugt. Der Vorschlag des Teams Frutiger AG wurde von der Sach- und Fachjury zum Siegerprojekt erkoren. Der Gemeinderat hat am 7. September 2016 diese Wahl einstimmig bestätigt und der Bevölkerung vorgestellt.

Am 27. November 2016 hat sich die Visper Bevölkerung klar für die neue Eissport- und Eventhalle entschieden. Sie hat sich dabei nicht nur für den neuen Standort der Halle ausgesprochen, sondern auch dafür, dass die Parzelle der jetzigen Litternahalle an die Swiss-Prime-Anlagestiftung geht. Der Betrag des Verkaufs fliesst direkt in den Bau der neuen Halle. Der Ja-Stimmenanteil zur Realisierung der neuen Halle betrug über 75 Prozent. Derjenige zum Verkauf der Liegenschaft Litternahalle belief sich auf fast 80 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 58 Prozent.

Am 29. November 2016 wurde der neue Name der Eissport- und Eventhalle bekannt gegeben: die Lonza-Arena. Die Vereinbarung mit dem lokal ansässigen Life Science Unternehmen Lonza sieht vor, dass sich dieses mit CHF 3 Mio. an der Finanzierung der Halle beteiligt. Für die Namensgebung wurde eine Dauer von 20 Jahren vereinbart.